Beginn Mitte 1986: Der -- junge -- HK., noch
beim Militär - Zeit im Überfluß -
interessierte sich besonders für ein Thema:
GELD ANLEGEN
Er bekam einen ersten -- Einblick -- übers Geldanlegen,
bei einem Kameraden, hier genannt KS., der gleichzeitig als Vermittler
für eine bekannte Versicherungsgesellschaft tätig war;
- oder wer kennt Herrn Kaiser nicht ? -
Es wurde ihm ein sogenannter Rentenfonds als Sparplan
empfohlen, und er sparte alsdann monatlich 200,--DM in diesen Investmentfonds,
der von Nürnberg aus gemanagt wurde. Er ließ sich aber nicht
dazu überreden, selber Versicherungen an den Mann - Kameraden
- zu bringen, und er schaffte es mit einigen Mühen und
Reden, daß ihm selbst keine Versicherung angedreht wurde. Er kümmerte
sich nicht weiter um das Thema, bis er am Jahresende den Depotauszug erhielt
und sich dachte:
-- Mann das wächst ja tatsächlich, zwar
nicht stark aber immerhin --
Ein weiteres Jahr verging und abermals kam ein Jahresendauszug;
er wollte seinen Augen nicht trauen, aber ein Vergleich mit dem Vorjahresauszug
brachte es ans Licht:
-- Oh je, weniger als letztes Jahr trotz der versprochenen
Sicherheit ? --
Von da ab versuchte der junge Mann für sich selbst
mehr über Investmentfonds und andere Geldanlagen zu erfahren; er informierte
sich monatlich z.B. anhand der Finanzen Zeitschrift über den Stand
des Rentenfonds, und bemerkte sehr bald daß es -- bessere -- und
-- weniger gute -- Fonds gab; natürlich gehörte seiner zu denen
der zweiten Kategorie. Weitere drei Jahre später genügte es ihm
endgültig, er kündigte den Sparvertrag mit einem Zuwachs nahe
null. Die Zeit verging, und das Thema war fast vergessen, da wurde er abermals
von einer Bekannten, hier TW. genannt, angeworben, um für einen sog.
-- Strukturvertrieb -- nebenberuflich geschult zu werden; daraufhin sollte
mit gehobenem Wissen selbst vermittelt werden, um sich eine eigene kleine
Struktur aufzubauen. ( Immobilienfonds, Fondspolicen, Versicherungen ...)
Nach einem Vierteljahr genügte der Einblick und die unseriösen
Werbemethoden wurden ihm zuviel; auch die wöchentlichen -- Seminare
--, die eigenlich nur darauf aufbauten, wie man diese Werbemethoden richtig
einsetzen konnte...;
daraufhin, immer mit dem Gedanken,
-- bloß weg von diesem Haufen -- mußte er
erst einmal hart dafür kämpfen, daß er sich ohne größere
Verluste finanzieller Art von dieser Gruppe lösen konnte;
aber, im Gegensatz zu anderen, gelang es ihm !
Kurz darauf, es war bereits Anfang 1994, gründete er seine eigene
kleine Firma, um nebenberuflich die -- besten -- Fonds, ausgewählt
nach Kriterien der Fachliteratur, vermitteln zu dürfen. Er schloß
Verträge mit zahlreichen namhaften Firmen der Fondsbranche, und es
gelang ihm auch ein paar seiner Bekannten für eine Anlage in Investmentfonds
zu gewinnen. Er selbst, nach den -- Reinfällen -- von Schläue
geprägt, nahm sich bei seiner Bank einen Kredit auf, und kaufte sich
dafür die besten Fonds des Jahres 1993; Diese brachten allein in 1993,
also innerhalb nur eines Jahres, über 100 Prozent Renditezuwachs !
Auch seinen Anlegern empfahl er unter anderem diese Fonds. Der Bekanntenkreis
war investiert, und neue Interessenten waren, wie es meist bei einem Geschäftsstart
so üblich ist, nicht mehr so leicht zu finden; So ergab es sich also
von alleine, daß keine Neugeschäfte mehr liefen, und dafür
umso mehr Zeit übrig war, um weiter das Thema Fonds -- einzusaugen
--: z.B. durch ständiges durchforsten der Fachpresse, Besuche von
Veranstaltungen bei Fondsgesellschaften ...;
mit einem leichtem Schauer blickte er immer wieder
auf seine stark schwankenden Fonds, in die er sein -- eigenes -- geliehenes
Geld investiert hatte; am Ende des Jahres war es ihm wirklich nicht angenehm,
2-stellige prozentuale Verluste aus den Depotauszügen zu entnehmen.
Immer wieder dachte er was man - er - da wohl falsch
gemacht haben könnte. Mitte 1995 war bereits die Minus Zwanzig !!!
Prozent-Hürde geknackt, und er geriet in erhöhte Panikstimmung.
Er lernte und las in Fachjournalen, und wurde dabei ohne Einschränkung
in seinem Grundgedanken bestätigt: - Für eine Fondsanlage, plant
man einen langen Zeithorizont ein, denn wenn sich die Kurse nicht so gut
entwickeln wie man erhofft, dann werden sich diese eines Tages schon wieder
erholen, und man steht - am Ende - doch als Gewinner
da. -
Eher durch einen Zufall, lernte er 1995 einen Geschäftsmann
kennen, hier PS. genannt, der sich auch für das Thema begeistern ließ.
Er wies diesen ein in alles was das Thema Investmentfonds betrifft, und
gestand auch die hohen Verluste in seiner eigenen Anlage ein. PS. beschäftigte
sich forthin intensiver mit dem Thema; Ein hochwertiger
wurde ausgeliehen, verschiedene Börsenprogramme beschafft, die Programme
verglichen und getestet; -- kleine Anmerkung nebenbei: Computer
waren zu dieser Zeit schon fast zehn Jahre lang eines meiner Hobbys --
das beste Programm wurde besorgt, und dann ging´s richtig los:
Ein halbes Jahr lang wurde fast jeden Tag in die Tasten
gedroschen, bis die Finger samt dem Kopf rauchten; Aktienanalysen wurden
erstellt, verschiedene Fonds verglichen, Kennzahlen notiert, berechnet,
ausgewertet und immer wieder verglichen, Börsenindexvergleiche durchgeführt........
-- Weiteres Schreiben darüber würde diesen Rahmen sprengen --
;
Das Ergebnis: Eine Strategie,
bei der man nur mit Investmentfonds innerhalb eines Jahres, nämlich
in 1995 einen Gewinn von sage und schreibe mehr als + 80 Prozent
erreichen konnte, und das obwohl sich in der eigenen Fondsanlage die Verluste innerhalb
von zwei Jahren bis Ende 1995 auf ein Minus von 25 % erhöhten!
-- Und die MORAL von der GESCHICHT ? --
-- Traue FONDS, die viel gewonnen haben, NICHT ! --( , unbedingt )
Darum...... Fortsetzung folgt !
>Mitteilung: Strategie:
in 1996 mehr als + 30 % Prozent
in 1997 mehr als - 2 Prozent (sorry kann vorkommen)
in 1998 mehr als + 80 Prozent
in 1999 mehr als + 95 Prozent
in 2000 mehr als + 15 Prozent...
mittlerweile gibts ein Bild davon : DIE SICHERHEITS-STRATEGIE (H°S&MAGIC)
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